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<3

~ mit geschlossenen augen von dir durch den volksgarten geführt werden und später schafe und ziegen füttern
~ durch die dunklen gänge der sonntags-verlassenen uni irren und ein wenig angst haben, dass man uns einschließt
~ draußen im regen mit dir kekse teilen
~ mit geschlossenen augen in der vollen bahn fahren und dabei wortlos deine hand halten
~ mit dir filme schauen und bis nachmittags im bett liegen
~ alte geschichten erzählen und erinnerungen teilen
~ für dich und mit dir kochen (hauptsache mit curry ^^)
~ mit dir fotos machen und neue erinnerungen sammeln...





7.12.09 00:00


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ich bin durchschaubar - für dich.

liebster d.,
manchmal habe ich angst vor dir. angst, weil du alles in mir spüren kannst. jede kleinste veränderung meiner stimmung erkennst du. ich kann nichts vor dir verbergen, jede taktik, die bei allen anderen so gut funktioniert, durchschaust du einfach, siehst durch sie hindurch. du siehst mich wirklich. obwohl ich manche anteile meiner selbst lieber vor dir verstecken würde.
ich will dich nicht am dunkel in mir teilhaben lassen. du sollst voll licht und liebe sein! für immer!
5.12.09 23:50


heute spürte ich ganz deutlich...

...dass alles gut wird. heute ist hoffnung in mir und leben.
und ich erinnere mich... wir sind ALLE aus dem selben stoff. irgendwo hinter allen masken schlummert das unsichtbare licht.
2.12.09 22:15


an mich selbst.

EGAL WAS PASSIERT, VERGISS DIESE WORTE NICHT, NIEMALS!

[17:09:22] ich hatte einen schönen tag und denke dass es echt wichtig war gestern..und dass ich an uns glaube...
[17:09:40] und dass wir toll sind zusammen
[17:09:44] mau^^
[17:10:00] und dass ich dich vom herzen liebe
30.11.09 17:19


ich habe vergessen, wie LEBEN geht.

die letzten jahre ging es nur noch ums über.leben... was LEBEN ist, habe ich irgendwo zwischendrin vergessen oder vielmehr: ich habe das wissen darüber verloren.

mein körper ist ein sammelpunkt seltsamer symptome und der rest von mir ist ein kampf dagegen. heute heißt er 'ent-spannung' und besteht darin, ständig darauf zu achten, meine schultern zu lockern, die sich automatisch bei jeder kleinen nichtbeachtung nach oben ziehen und verkrampfen. und währenddessen immer wieder versuchen zu ignorieren, dass das atmen immer noch nicht so richtig funktioniert. zumindest scheint mir, als hätte ich mal anders geatmet. und anders gesprochen. es fühlt sich an, als würde der gesamte mund sich gegen das sprechen wehren wollen. er will einfach nichts mehr sagen, rein gar nichts.
und doch muss immer wieder gesprochen werden und niemand merkt, wie sich alles falsch anhört und falsch anfühlt, während ich gezwungen worte herauspresse.

ich habe vergessen, was leichtigkeit ist.
30.11.09 14:49


heute vs. gestern

und schon wieder weine ich wie verrückt als er da ist und früher gehen will als in meinem kopf routinemäßig geplant. doch er hält meine hand und redet mit mir, während all die angst aus mir heraussprudelt und ihn in sturzbächen überschwemmt.
und er nimmt es sogar in kauf noch einmal über die vergangenheit zu reden und versucht mir zu erklären, warum es so war, wie es war. und ich glaube sogar, es eine sekunde lang zu verstehen.
all seine schlimmen worte verstehe ich kurzzeitig, bevor es mich wieder schüttelt und in die tiefe reißt. doch heute, so wie die letzten male, gibt er nicht auf und bleibt bei mir, redet mit mir, versucht, es mir zu erklären, versucht, auf seine art und weise, mir sicherheit zu geben.

und ich sehe zum ersten mal, dass wir beide nicht nur verloren, sondern auch gewonnen haben.
denn heute können wir miteinander reden ohne uns den kleinsten vorwurf zu machen, wir können ohne angst vor ablehnung ehrlich zueinander sein, wir können zusammen und dennoch frei sein.
heute scheint es, als hätten wir beide wirklich etwas aus allem gelernt und als wäre es diesmal wirklich die richtige zeit für einen neu.beginn gewesen.

und er sagt: "ich glaube an uns!" und ich glaube ihm. auch, wenn es vielleicht verrückt ist, es nochmal und nochmal zu versuchen, ist dieser vierte versuch es nach wie vor wert.

ich kann mir einfach niemand anderen an meiner seite vorstellen. bis in die ewigkeit.
29.11.09 21:53


es kann nie wieder so werden, wie es einmal war.

ich werde nie wieder das zimmer mit der blauen wand in deiner hellblauen schlaghose verlassen, um in die stadt zu fahren und dort das öffentliche kaffee-trinken zu üben. unterwegs im pappbecher natürlich, mich irgendwo hinzusetzen wäre undenkbar gewesen. damals vor drei jahren.
ich kann auch nie wieder zu dir auf die matratze flüchten und glauben, dass du mich immerundimmerundimmer lieben wirst. ich kann nie wieder mit dir in der dusche stehen, die wassertropfen beobachten, die in kleinen rinnsalen über deine lieblichen gesichtszüge laufen, und glauben, dass dies die nie endende höchste erfüllung ist. ich kann überhaupt nicht mehr an irgendetwas UN-ENDLICHES glauben.

ich kann nie wieder kartons packen und dir dabei zusehen, wie du welche packst und sie gemeinsam mit dir in eine wohnung tragen, die uns beiden gehört, weil wir nie wieder einen engen lebensraum miteinander teilen können, da wir gesehen haben, wohin es uns führt. du kannst mir nie wieder auf einem aufgeschütteten sandberg entgegenrufen: jajaja, ich heirate dich! wir können uns nie wieder ringe anstecken und überlegen, wo wir uns das ewigkeits-wort sagen werden, weil selbst der alte ring noch wie ein stein auf meinem herzen liegt.

und auch, wenn das wissen um all die dinge, die ich nie wieder so erleben werde, wie ich sie erlebt habe, sekunde für sekunde präsent ist und schmerzt, spüre ich noch immer die tiefe verbundenheit zu dir, die ich damals gespürt habe, die mich am ersten abend bis in die tiefsten tiefen berührt hat und mein beweis für das wieder- und wiedererfahren des lebens war. und immer noch fühle ich die tiefste aller lieben, wenn ich an dich denke und spüre selbst über die entfernung hinweg, dass du zu mir denkst und fühlst und dass alles gut ist. und dass wir niemals wirklich getrennt sein werden. in wahrheit waren wir noch niemals getrennt.

"die meisten menschen, die ihre dualseele treffen, wissen gar nicht wie ihnen geschieht. es ist wie magie. sie fühlen sich zueinander hingezogen, als würden sie sich schon immer kennen, und wenn sie beisammen sind, haben beide das gefühl, endlich zu hause angekommen zu sein. [...] jede trennung schmerzt, man hat das gefühl, den schlüssel für sein schloss gefunden zu haben und umgekehrt - und man fühlt sich immer wie permanent von einem magneten aneinander gezogen."
27.11.09 23:35


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